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Kunstpädagogische Positionen 33
 

Was heisst "künstlerisches Denken"?

Was heisst künstlerisches Denken



Silvia Henke argumentiert für eine Visuelle Kunstvermittlung und Bildung, die über den Weg eines „künstlerisches Denken“ geschieht. Ausgehend von künstlerischen und studentischen Bildbeispielen zeigt und reflektiert sie, wie Kunstpädagogik als ein Sprechen über Bilder und zu Bildern vor dem Hintergrund ihres Kontexts gedacht werden kann: „Im Gespräch über dieses Bild ging es mir nicht einfach um eine hermeneutische Sinnaneignung. Vielmehr wurde mir deutlich, dass sich die Sprache zwischen das Sehen und das Bild schiebt: Sie bringt das Bild nicht näher, sondern verändert es.“ (S. 20)

Dieser Band entstand anlässlich der Hamburger Ringvorlesung “Visuelle Bildung” im Wintersemester 2013.
 


Forschungsprojekt holyspace - holyways: Untersuchungen zur Rolle der zeitgenössischen Kunst in der Vermittlung privater und öffentlicher Religiosität am Beispiel der Innerschweiz (HSLU Design & Kunst /SNF 2009 - 2012)
 

Silvia Henke, Nika Spalinger, Isabel Zürcher (Hg.), Kunst und Religion im Zeitalter des Postsäkularen. Ein kritischer Reader
transcript image Bielefeld 2012

Kann Kunst heute, mit erkenntniskritischem Gewinn und ohne falsche Allianzenbildung, nochmals auf die Religion zurückkommen? Können sich, wie Heinrich Heine vor über 160 Jahren vorschlug, auch in der Kunst die Engel und die Spatzen den Himmel teilen? Wäre das eine aktuelle Haltung für die Kunst im Zeitalter des Postsäkularen, wie es Jürgen Habermas 2001 für die aktuelle westliche Gesellschaft umschrieben hat?

Juli 2012

Der Reader befragt die Rolle des zeitgenössischen Kunst- und Kulturschaffens bei der Vermittlung und Repräsentation privater und öffentlicher Religiosität und trägt die Frage des Religiösen auch in das säkulare Bildungssystem der Hochschule hinein. Gefragt wird damit aus der Perspektive der Kunstschaffenden wie der Kunst- und Kulturwissenschaft nach Möglichkeiten des Zugangs zum Religiösen, die weder der Politik noch der Kirche angehören und die auch nicht nur im Privat-­Subjektiven verhaftet sind. Die These dabei lautet, dass Kunst ein offenes und zunächst neutrales Feld anbietet für Auseinandersetzungen mit religiöser Ikonographie und Traditionen, weil sie mit Symbolisierungen arbeitet, die sich nicht zu Wissen und auch nicht zu Bekenntnissen verfestigen müssen. Dennoch bleiben religiöse Prägungen (im Sinne von Konfessionen) für kulturelle wie ästhetische Unterschiede einflussreich und auch interessant – das belegt der Reader mit seinem Fokus auf der katholischen Innerschweiz. Die Beiträge zeigen gerade durch ihre unterschiedlichen disziplinären Blickwinkel, welche Vermittlungsarbeit künstlerische Arbeit leistet (und vermehrt leisten könnte) für den aktuellen gesellschaftlichen Wandel in Bezug auf Religion und Glauben im Zeitalter des Post-Säkularen. Der Reader richtet sich neben Künstlern und Künstlerinnen auch an Kulturwissenschaft, Kunst– und Religionspädagogik, Theologie und Kuratoren/innen.

mit Beiträgen u.a. von: Christoph Lichtin, Nikolaus Oberholzer, Karl-Josef Pazzini, Johannes Rauchenberger, Sibylle Lewitscharoff, Benno Zehnder, Wolfgang Müller, Monika Jakobs, Ansgar Joedicke.
 

Frauen und Männer auf der Kunstlaufbahn.

Ein Forschungsbericht zur Situation von Abgängerinnen und Abgängern der Kunsthochschule Luzern 1990–2005.

Kathrin Borer, Brigitte Dätwyler, Silvia Henke
und Susanne Niehaus,

Frauen und Männer auf der Kunstlaufbahn.
Ein Forschungsbericht zur Situation von Abgängerinnen und Abgängern der Kunstschule Luzern 1990 – 2005 mit Kommentaren und Ausblicken, 84 Seiten, Farb-Illustrationen von Irene Meier

Interact : Luzern 2009

«Kunstlaufbahn» ist ein illustrierter und mit Statements ergänzter Forschungsbericht aus einer AbgängerInnen-Befragung an der Hochschule Luzern Design & Kunst. Das Buch liefert Zahlen und Fakten zu den Faktoren, die eine künstlerische Laufbahn im Wesentlichen bestimmen. Im Mittelpunkt des Interesses steht die Arbeitssituation und Lebenszufriedenheit von diplomierten Künstlern und Künstlerinnen. Hierzu bietet die Studie realistische Einblicke in die Option, von der Kunst leben zu können und dies auch zu wollen.
Zugleich füllt die Untersuchung eine Lücke in der geschlechterspezifischen Karriereforschung und zeigt, dass junge Künstlerinnen, obschon sie Geschlechterstereotypien überwunden zu haben glauben, noch immer mehr als junge Künstler ausrutschen oder einbrechen auf dem dünnen Eis der «Kunstlaufbahn». Dazu liefert das Buch nicht nur Erkenntnisse, sondern gibt auch Ratschläge zur Überwindung der wichtigsten Hürden.




Interview

Interview 2
 
Silvia Henke Organ

Verlust der Unverkennbarkeit.

Handschrift und Crossover in den Künsten

Silvia Henke / Beat Schläpfer / Veronika Sellier
interact: Luzern 2008.

Mit Beiträgen von und zu: Beate Florenz, Heiner Goebbels, Stefan Gritsch, Silvia Henke, Charles Moser, Mariann Oppliger, Veronika Sellier, Miriam Sturzenegger, Susanne Winnacker, Regula Wolff, Christian Zehnder

Seit Walter Benjamins Aufsatz über das Kunstwerk im Zeitalter technischer Reproduzierbarkeit ist der mediale Wandel in den Künsten als Bruch thematisiert worden: dass die von technischen Prozessen geprägte Kunst die Frage der Echtheit, Originalität und damit auch der Unverkennbarkeit für immer verschoben hat, ist eine Tatsache.

Dennoch hat sich die Kunsttheorie seit je und bis dato mit dem Thema des Unverkennbaren und Authentischen jedes Kunstwerks beschäftigt. Doch wie verändert sich die künstlerische Handschrift in Zeiten von Crossover, Mixed Media, spartenübergreifender Kunstprojekte? Welche Wandlungen erfährt sie im Collagieren, Montieren, Samplen und Kopieren?

Hervorgegangen aus einem Symposium im vergangenen Jahr, bezeichnet das Buch Ansätze, öffnet Wege und fordert zur weiteren Reflexion auf.

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Silvia Henke Organ
Silvia Henke & Claude Lichtenstein (Hg.) , Gebäude, Schrift, Signal. Der Baukörper als Zeichenträger, Kontrast: Zürich 2005.

Martin R. Dean und Silvia Henke, Schlaflos. Ein Nachtmahr. Theaterstück, Frankfurt a/M.: Verlag der Autoren 1999.

Silvia Henke, Fehl am Platz. Studien zu einem kleinen Drama im Werk von Alfred Jarry, Else Lasker-Schüler, Marieluise Fleißer und Djuna Barnes, Würzburg: Königshausen & Neumann 1997.

Silvia Henke & Sabina Mohler (Hg.), Wie es ihr gefällt. Wissenschaft, Künste & alles andere. Kore Verlag, Freiburg i.B. 1991.


Übersetzung

Georges Didi-Hubermann, Erfindung der Hysterie. (gemeinsam mit Martin Stingelin und Hubert Thüring). Wilhelm Fink Verlag München 1997.